Grow BeyondBias
Vorurteilsbewusst begleiten,
in Coaching, Training und Beratung
Vorurteile haben doch nur die Anderen, oder?
Als Menschen, die andere Menschen in Entwicklungsprozessen begleiten, wissen wir grundsätzlich, dass auch in unserer Arbeit Stereotype und Normvorstellungen eine Rolle spielen.
Schwierig kann es werden, wenn wir beginnen uns die eigene Erzählung darüber zu glauben, dass wir tatsächlich neutral sind und ohne Bias coachen und lehren.
Wir laden dich dazu ein, mit systemischer Neugier den eigenen Verstrickungen in gesellschaftliche Normen und Schubladen auf die Spur zu kommen und den „vorurteilsbewussten Muskel“ zu trainieren.

Nach diesem Kurs…

- erkennst du, wo deine eigenen Schubladen deine Arbeit beeinflussen, und wie du das aktiv verändern kannst
- kannst du auch mit Menschen wirksam arbeiten, deren Lebensrealität sich stark von deiner eigenen unterscheidet
- weißt du, wie du Machtdynamiken im Raum benennen und nutzen kannst, statt von ihnen gesteuert zu werden
- hast du konkrete Handlungsimpulse und einen Kolleg*innenkreis, mit dem du weiter arbeiten kannst
- kannst du Kund*innen und Auftraggeber*innen gegenüber fundiert und authentisch benennen, was vorurteilsbewusstes Arbeiten in der Praxis für dich bedeutet
Grow BeyondBias ist ein dreitägiger Intensivkurs in Präsenz für 5–12 erfahrene Coach*innen, Trainer*innen und Berater*innen, die Menschen in Entwicklungsprozessen begleiten. Egal ob in 1:1-Settings oder Gruppenformaten.
Neben fachlichem Input zu Vorurteilen, Macht und Diskriminierung stehen kollegialer Austausch, gemeinsame Fallarbeit und Selbstreflexion im Mittelpunkt. Die Fortbildung findet in den Räumen des Econvents in Esslingen statt – mit Verpflegung und Raum zum Denken.
Warum sich das rechnet:
Wer vorurteilsbewusst arbeitet, gewinnt Zugang zu Klientinnen und Klienten, die sich bislang nicht geöffnet haben.
Organisationen fragen heute gezielt nach DEI-Kompetenz, wenn sie externe Coaches und Trainer*innen buchen. Wer das fundiert belegen kann, ist im Gespräch anders positioniert.
Nächster Termin:
3 Tage · Herbst 2026
18.–20. November 2026
Was dich erwartet:
- Direkter Praxisbezug, basierend auf deinen Erfahrungen
- Fundiertes Wissen zu Vorurteilen, Macht und Diskriminierung – verständlich, ohne erhobenen Zeigefinger
- Kollegialer Austausch mit anderen erfahrenen Praktiker*innen – ein Netzwerk, das über den Kurs hinaus trägt
- Erprobte Werkzeuge:
unter anderem die Führungs-Joker aus dem Veto-Prinzip® für gleichwürdige Begleitung - Zertifizierte Leitung durch Inna Zeitler (DGSF-akkreditierte Organisationsentwicklerin, systemische Coachin und Anti-Bias-Trainerin)

Inhalte und Ablauf
Der dreitägige Workshop vermittelt grundlegendes und vertieftes Wissen rund um Vielfalt, Vorurteile, Würde, Macht und Diskriminierung. Dabei spielt das Konzept der Intersektionalität eine zentrale Rolle: Es zeigt auf, wie unterschiedliche Bias (z.B. Gender Bias oder Racial Bias) sich überschneiden und verstärken können. Im Mittelpunkt steht die Haltung der Teilnehmenden als Trainer*innen, Coach*innen und Berater*innen.
Anhand von ausgewählten Übungen werden im Workshop eigene Denkmuster sowie ihre möglichen Auswirkungen in der Begleitung von Persönlichkeitsentwicklungsprozessen reflektiert. Mit den Führungs-Jokern aus dem Veto-Prinzip® erproben die Teilnehmenden ein Instrument gleichwürdiger Leitung. Der Intensivkurs wird durch die Auseinandersetzung mit strukturellen Privilegien sowie eigener Fallarbeit und der Besprechung konkreter Handlungsimpulse abgerundet.

Inhalte Tag 1:
- Auftakt und Onboarding
- Eigene Haltung und Rolle in der Begleitung von Entwicklungsprozessen
- Reflexion eigener Fallpraxis
- Auseinandersetzung mit eigenen unbewussten und bewussten Denkmustern
- Übung zu Stereotypisierung und Counter-Stereotypisierung
- Wissensaufbau zu Vielfalt, Ungleichheit und Norm

Inhalte Tag 2:
- Auseinandersetzung und Übungen zu Identität, Biografie und Vielfalt
- Wissensaufbau und Reflexion zu der Funktion von Vorurteilen
- Auseinandersetzung und Reflexion mit der Wirkung von Vorurteilen
- Analyse und Auseinandersetzung mit den Folgen von Stereotypisierung
- Übung und Analyse zur eigenen Wirkmächtigkeit
- Wissensaufbau und Reflexion zu unterschiedlichen Formen von Macht

Inhalte Tag 3:
- Auseinandersetzung und Reflexion mit eigenen, strukturellen Privilegien
- Analyse und Besprechung eigener Beispiele und Prozesse, Fallarbeit
- Rückbezug zu Haltung und Rolle
- Rückblick, Zusammenfassung und Abschluss
Nächster Termin:
3 Tage · Herbst 2026
18.–20. November 2026
Ort
Econvent Tagungshaus
Ritterstraße 16
73728 Esslingen

Rahmenbedingungen
Uhrzeiten: 9.00 – 17.00 Uhr
Ankommen: ab 8.45 Uhr
Mittagspause mit gemeinsamem Mittagessen: 12.00 – 13.15 Uhr

Inhalte und Vermittlung:
Inna Zeitler
Mich erlebst du direkt in unseren Kursen. Meine Leidenschaft ist es, komplexe Sachverhalte rund um Diskriminierung mit Leichtigkeit und Tiefe zugänglich zu machen. In meiner Haltung verbinden sich Systemik und Diskriminierungskritik. Entsprechend ist das Wort, welches du von mir am häufigstem im Workshop hören wirst: Gleichzeitig.


Strategie und Kommunikation:
Benedict Krämer
Für allgemeine Fragen zu unseren Seminaren und für spezifisch auf dich zugeschnittene Angebote erreichst du mich jederzeit gerne per E-Mail oder auch telefonisch.

