Build BeyondBias
Prozesse und Firmenkultur vorurteilsbewusst gestalten
Wer diskriminiert, verschenkt Geld.
Wo diskriminierende Muster in Strukturen und Entscheidungen wirken, können Menschen nicht produktiv arbeiten. Sie bleiben resigniert hinter ihren Möglichkeiten zurück oder gehen.
Menschen verlassen in der Regel nicht die Organisation, sondern ihre Führungskraft und unwürdige Arbeitsbedingungen. Wenn sie gehen, nehmen sie ihr Wissen mit: Die Fluktuationskosten steigen, die Attraktivität der Organisation leidet und die Leistungsfähigkeit der übrigen Mitarbeitenden sinkt.
Unser Intensivkurs Build BeyondBias setzt deshalb bei der Gestaltung von Strukturen und Prozessen an. Denn selbst die fähigsten, vorurteilsbewusst handelnden Mitarbeitenden können in diskriminierenden Systemen nur wenig bewirken.

Nach diesem Kurs…

- verstehst du, wie organisationale Entscheidungsprozesse durch unbewusste Annahmen verzerrt werden, und wo in deiner Organisation das passiert
- kannst du Diskriminierung auf Strukturebene benennen und konkrete Gegenmaßnahmen vorschlagen
- hast du Zugang zur Datenlage: Was kostet Diskriminierung? Was bringt Inklusion? Das befähigt dich, intern überzeugend zu argumentieren
- kannst du strategische Prozesse so gestalten, dass sie mehr Menschen einschließen, und damit die Leistungsfähigkeit des Unternehmens erhöhen
Build BeyondBias ist ein Intensivkurs in Präsenz für 5–12 Menschen mit strategischer Verantwortung, die Strukturen aktiv gestalten wollen.
Die Teilnehmenden erwartet Input zu den Kosten von Diskriminierung, der Funktion von Vorurteilen, und zu unterschiedlichen Diskriminierungsformen. Abgerundet werden die Module durch intensiven Austausch zu eigenen Beispielen und Prozessen, sowie die Analyse der eigenen Organisationskultur vor dem Hintergrund von Wirkungslogik und Anti-Diskriminierung.
Der Kurs ist in zwei Module à 2 Tage aufgeteilt, mit einem bewussten Abstand der euch erlaubt, das Gelernte auf die eigene Organisation zu übertragen, bevor Modul 2 die Erkenntnisse in konkrete Ziele und Maßnahmen überführt.
Unsere Fortbildungen finden in Präsenz in den Räumen des Econvents in Esslingen am Neckar statt. Neben einer ansprechenden Umgebung und Räumlichkeiten, die das Denken beflügeln, erwartet die Teilnehmenden eine umfassende Verpflegung.
Warum sich das rechnet:
Diskriminierung kostet. Fluktuation, Fehlentscheidungen, schlechtes Arbeitsklima, Reputationsrisiken, all das hat einen Preis.
Organisationen, die das angehen, gewinnen. Durch produktivere Teams, bessere Entscheidungsqualität und stärkere Arbeitgeberattraktivität.
Frühjahr 2027
Modul 1
3.–4. Februar
Modul 2
3.–4. März
Was dich erwartet:
- Deine Organisation im Mittelpunkt, Analyse basiert auf deiner Unternehmensrealität
- Fundiertes Wissen zu Diskriminierungsformen, Vorurteilen und den wirtschaftlichen Kosten – verständlich, ohne erhobenen Zeigefinger
- Theory of Change als Werkzeug: du entwickelst passgenaue Ziele und Maßnahmen für deine Organisation
- Austausch mit anderen strategischen Führungskräften, die ähnliche Fragen haben
- Zertifizierte und erfahrene Leitung durch Inna Zeitler (systemische Coachin [DGSF] und Organisationsentwicklerin sowie Anti-Bias-Trainerin)

Inhalte und Ablauf
In vier Tagen, aufgeteilt auf zwei Module, erarbeiten die Teilnehmenden ein tiefes Verständnis dafür, wie diskriminierende Muster in Organisationen entstehen, wirken und sich strukturell verfestigen.
Dabei spielt das Konzept der Intersektionalität eine zentrale Rolle: Es zeigt, wie sich unterschiedliche Bias, etwa in Beurteilungsprozessen oder bei der Ressourcenverteilung, überschneiden und in ihrer Wirkung verstärken können. Anhand von Übungen und der Analyse konkreter Organisationsstrukturen werden eigene Denkmuster und deren Auswirkungen auf Entscheidungsprozesse reflektiert.
Modul 1 legt das inhaltliche Fundament: von den wirtschaftlichen Kosten der Diskriminierung über die Funktion von Vorurteilen bis hin zu verschiedenen Diskriminierungsformen. Immer mit direktem Rückbezug auf die eigene Organisation.
Modul 2 überführt dieses Wissen in konkrete Handlungsfähigkeit: Mit Hilfe der Theory of Change analysieren die Teilnehmenden ihre Organisationskultur, entwickeln passgenaue Ziele und Maßnahmen und setzen sich mit typischen Abwehrstrategien auseinander, die solchen Veränderungsprozessen häufig entgegenstehen.

Modul 1
Inhalte Tag 1:
- Auftakt und Onboarding
- Wissensaufbau zu den Kosten von Diskriminierung
- Wissensaufbau und Reflexion zur Funktion von Vorurteilen
- Auseinandersetzung und Reflexion zur Wirkung von Vorurteilen
- Analyse und Auseinandersetzung mit den Folgen von Stereotypisierung
- Rückkopplung zur eigenen Organisation

Modul 1
Inhalte Tag 2:
- Wissensaufbau zu Vielfalt, Ungleichheit und Norm
- Auseinandersetzung mit eigenen unbewussten und bewussten Denkmustern
- Übung zu Stereotypisierung und Counter-Stereotypisierung
- Wissensaufbau zu Ebenen von Diskriminierung und Diskriminierungsformen
- Reflexion und Rückkopplung zur eigenen Organisation

Modul 2
Inhalte Tag 1:
- Wissensaufbau zur Theory of Change und Wirkungslogik
- Impulse zu Implementierung von Anti-Diskriminierung in der Organisation
- Analyse der eigenen Organisationskultur vor dem Hintergrund von Wirkungslogik und Anti-Diskriminierung
- Wissensaufbau zu Abwehrstrategien gegen Antidiskriminierungsmaßnahmen
- Reflexion von Abwehrstrategien bei einem selbst und in der Organisation
- Erarbeitung passgenauer Ziele und Maßnahmen für die eigene Organisation

Modul 2
Inhalte Tag 2:
- Analyse und Besprechung eigener Beispiele und Prozesse
- Vertiefung und Weiterentwicklung von Zielen und Maßnahmen
- Ressourcenarbeit: Was bringe ich mit, um die formulierten Ziele und Maßnahmen anzugehen?
- Rückblick, Zusammenfassung und Abschluss
Frühjahr 2027
Modul 1
3.–4. Februar
Modul 2
3.–4. März
Ort
Econvent Tagungshaus
Ritterstraße 16
73728 Esslingen

Rahmenbedingungen
Uhrzeiten: 9.00 – 17.00 Uhr
Ankommen: ab 8.45 Uhr
Mittagspause mit gemeinsamem Mittagessen: 12.00 – 13.15 Uhr

Inhalte und Vermittlung:
Inna Zeitler
Mich erlebst du direkt in unseren Kursen. Meine Leidenschaft ist es, komplexe Sachverhalte rund um Diskriminierung mit Leichtigkeit und Tiefe zugänglich zu machen. In meiner Haltung verbinden sich Systemik und Diskriminierungskritik. Entsprechend ist das Wort, welches du von mir am häufigstem im Workshop hören wirst: Gleichzeitig.


Strategie und Kommunikation:
Benedict Krämer
Für allgemeine Fragen zu unseren Seminaren und für spezifisch auf dich zugeschnittene Angebote erreichst du mich jederzeit gerne per E-Mail oder auch telefonisch.
Build BeyondBias
Strukturen vorurteilsbewusst gestalten und Diskriminierung nachhaltig abbauen.
Buche hier direkt deine Teilnahme am Kurs.

